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Stoffungebundene Sucht
  • Verhaltenssucht   ( 1 Beitrag )
    Von einer Verhaltenssucht oder Verhaltensabhängigkeit spricht man, wenn ein bestimmtes stoffungebundenes Verhalten exzessive Formen angenommen und den Charakter einer Abhängigkeit entwickelt hat. Seit langem bekannt ist, dass exzessives Glücksspielen zu einer Glücksspielsucht führen kann.
  • Online-/Internetsucht   ( 6 Beiträge )
    Trendforscherin Anja Kirig über die neue Sehnsucht nach Unerreichbarkeit im Alltag der Informationsgesellschaft: „Leben ohne Internet ist Luxus“. Wir leben in einer Informations-Overload-Gesellschaft, es kommen ständig von allen Seiten Informationen. Ein bewusster Umgang ist wichtig, man muss sich Räume schaffen, in denen man gewollt offline ist. Es gibt eine Gruppe an Offlinern, die sich bewusst gegen das Internet entscheiden. Aber das ist eine Frage des neuen Luxus, man muss es sich leisten können, auf das Internet zu verzichten. (Magazin des Kölner Stadtanzeiger vom 25.01.2009)
  • Computerspielsucht   ( 5 Beiträge )
    Die Computerspielsucht zählt zu den so genannten Verhaltenssüchten, die dadurch gekennzeichnet sind, dass nicht eine psychoaktive Substanz, sondern ein übermäßiges Verhalten suchtähnliche Anzeichen aufweist.
  • Glückspielsucht   ( 7 Beiträge )
    Ein Kennzeichen von Glücksspielen ist der zufallsabhängige Ausgang. Glücksspielerinnen und Glücksspieler setzen Geld auf einen bestimmten Ausgang, in der Hoffnung, dass dieser eintrifft. Dies kann beispielsweise ein Lottotipp, eine Ergebniswette beim Fußball, die Benutzung eines Glücksspielautomaten oder die Teilnahme an Pokerspielen mit Geldeinsatz sein.
  • Arbeitssucht / Workaholic   ( 1 Beitrag )

    Der Begriff Arbeitssucht bzw. Workaholism (englisch work = Arbeit, alcoholic = Alkoholiker) bezeichnet das Krankheitsbild eines arbeitssüchtigen Menschen, bzw. eine arbeitssüchtige Person selbst. Er zeichnet sich in erster Linie durch überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz aus, der mehr und mehr zu einem krankhaften Suchtverhalten führt. Im täglichen Gebrauch verwendet man das Wort Workaholic oft für Menschen, die zwar viel arbeiten, aber noch weit davon entfernt sind, das Verhalten eines Süchtigen aufzuweisen. Richtige Workaholics sind krank und müssen möglichst frühzeitig betreut werden.

  • Handysucht   ( 1 Beitrag )
    Die Handy- und Internetsucht ist auf dem Weg zu einer anerkannten und therapierbaren Krankheit. 
    Die offizielle Bezeichnung für Entzugserscheinungen von Handy und Internet wird unter Psychotherapeuten das "Mobile and Internet Dependency Syndrome" -kurz: MAIDS - genannt.
  • Kaufsucht   ( 2 Beiträge )
    Die Kaufsucht (fachspr. Oniomanie, von griech. onios = „zu verkaufen“; engl. shopaholism ; auch Kaufwahn, Kaufzwang, Noemie) ist eine psychische Störung, die sich als zwanghaftes, episodisches Kaufen von Waren und Dienstleistungen äußert. Sie wird ähnlich wie die Spielsucht oder die Arbeitssucht nicht als eigenständige Krankheit gesehen, sondern zu den Zwangsstörungen gerechnet (Gruppe F42.x im ICD-10), manchmal auch zu den Impulskontrollstörungen (F63.x). Sie war bereits 1909 in der ersten Auflage des Lehrbuches von Emil Kraepelin enthalten.
  • Sammelsucht (Messie-Syndrom)   ( 1 Beitrag )
    Viele Menschen sammeln irgendwelche Gegenstände, weil sie Freude daran haben. Bei einigen Leuten nimmt das Sammeln jedoch irgendwann krankhafte Züge an. Der Sammeltrieb nimmt dann den Großteil des Lebens des Betroffenen ein. Er ist sogar bereit große Menge Geld auszugeben, um an die begehrten Objekte zu kommen. Oftmals ist dann auch der finanzielle Ruin die Folge. Die Süchtigen können sich nur kurzfristig an dem erworbenen Gegenstand erfreuen, das Glücksgefühl vergeht jedoch schnell wieder.
  • Essstörungen   ( 9 Beiträge )
    Essstörungen sind Erkrankungen, bei denen es aufgrund von „krank machenden“ seelischen Belastungen zu körperlichen Schäden kommt. Es wird dann von psychosomatischen Störungen gesprochen. Essstörungen stellen den Versuch dar, die Nahrungsaufnahme und damit den Körper zu manipulieren. 
  • Sportsucht / Extremsportarten   ( 3 Beiträge )

    Bei der so genannten Sportsucht (auch Fitnesssucht) handelt es sich um eine zumeist nichtstoffliche Sucht, die unter den Oberbegriff Verhaltenssucht fällt, aber nicht als eigenständige medizinische Diagnose gilt. Betroffene leiden unter dem inneren Zwang, sich sportlich zu betätigen, ohne jedoch Wettkampfambitionen zu haben. 

    Das Austesten von Grenzen und die Suche nach Extremsituationen gehört zur Evolution der Menschheit. Es wird jedoch dann pathologisch, wenn der damit verbundene Stress zur chronisch aufgesuchten (Angst-) Lust wird.

  • Sexsucht   ( 1 Beitrag )
    Unter dem im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwendeten Stichwort Liebessucht wird vieles vereint: Von der Beziehung als Fluchtburg vor der rauhen Welt bis zur hörigen Abhängigkeit vom Liebespartner, von der absoluten Selbstaufgabe in einer symbiotischen Beziehung bis zur Anonymität der zwanghaften Promiskuität (Sex-Sucht). 
  • Kleptomanie   ( 1 Beitrag )
    Das krankhafte Stehlen (Kleptomanie) zählt zu den Störungen der Impulskontrolle. Diese sind gekennzeichnet durch wiederholtes oder vollständiges Versagen der Beherrschung eines Wunsches oder Antriebs durch den Willen. Dieses Verhalten führt häufig zur Schädigung der eigenen Person oder anderen Personen.
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