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Was es zur Sucht zu sagen gibt! |
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Allgemeines zum Thema Sucht
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Wir leben in einer Welt, die man – bezogen auf das Thema Sucht – als einen großen Markt der Möglichkeiten bezeichnen kann. Denn es ist einfach, sich auf vielfältige Weise eine künstliche Reizflut zu verschaffen – z. B. mit Alkohol, Tabletten, Drogen oder durch Glücksspiel, Mobiltelefon (SMS) sowie Internet (Chat, Spiele).
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Formen der Abhängigkeit
( 3 Beiträge )
Es ist zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit zu unterscheiden. Der regelmäßige Gebrauch mancher Drogen (z. B. Haschisch) führt zur psychischen Abhängigkeit, der regelmäßige Gebrauch anderer Rauschmittel (z. B. Alkohol, Beruhigungsmittel, Heroin) führt – bei Alkohol langsamer, bei Beruhigungsmitteln schneller, bei Heroin sehr schnell – zu psychischer und körperlicher Abhängigkeit.
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Gefährdete Altersgruppe
( 1 Beitrag )
Die kritischste Zeit für den Beginn einer sogenannten „Suchtkarriere“ liegt zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr. Der Trend der letzten Jahre zeigt ein immer geringer werdendes Einstiegsalter. So steigt die/der 12- bis 14-jährige mit Nikotin und Alkohol ein, macht mit etwa 15-17 Jahren dann erste Erfahrungen mit Drogen wie Cannabis und Ecstasy.
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Gesellschaftliche Probleme
( 1 Beitrag )
Die Bewältigung der Entwicklungsaufgaben im Jugendalter war noch nie leicht. Manche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erschweren sie heute zusätzlich. Jugendarbeitslosigkeit, zerrüttete Ehen der Eltern, Zukunfts- und Überlebensängste sowie Perspektivlosigkeit genügen jedoch nicht alleine als Erklärung für den Gebrauch von Rauschmitteln. Individuelle und soziale Bedingungen in der näheren Umgebung der/des Jugendlichen müssen hinzukommen.
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Gibt es Einstiegsdrogen?
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Bei Jugendlichen, die legale Drogen (Alkohol, Nikotin, Medikamente) konsumieren, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie später Cannabis rauchen, etwa 14-mal höher als bei völlig abstinenten Jugendlichen. Sind Cannabis und Nikotin deshalb „Einstiegsdrogen“ zum späteren Gebrauch von Heroin?
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Falsches Schuldbewusstsein - unnötige Scham
( 1 Beitrag )
Viele Suchtgefährdete und Suchtkranke scheuen sich, etwas gegen ihre fortschreitende Selbstzerstörung zu unternehmen. Die einen finden immer noch Mittel und Wege, sich selbst und andere über ihren wirklichen Zustand hinwegzutäuschen. Die anderen lassen sich von einem übergroßen Schuldbewusstsein oder einer ganz überflüssigen Scham daran hindern, sich jemandem anzuvertrauen und fachkundigen Rat und Hilfe anzunehmen.
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Sucht: Wie kann man vorbeugen?
( 1 Beitrag )
In allen gesellschaftlichen Schichten befinden sich nach Erkenntnissen von Medizinern Suchtkrankheiten aller Art auf dem Vormarsch. Vorsorge ist daher das beste Mittel gegen die weitere Ausbreitung von Süchten. Kinder und Jugendliche müssen wieder lernen, Frustrationen auszuhalten, das Leben auch ohne „künstliche Krücken und ohne sofortige Wunscherfüllung“ zu ertragen und zu meistern.
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