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Grundlagen der Drogenwirkungen
Drogenstoffklassen und ihre Wirkungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr.Lawicki   
Sonntag, den 22. Februar 2009 um 15:11 Uhr

Es wird auf die drei wichtigen Drogenstoffklassen mit ihren Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen eingegangen.

Zentraldämpfende Stoffe (Opiate)

RAUSCHMITTELWIRKUNGENNEBENWIRKUNGEN
Umformung des gesamten Erlebnishintergrundes: Negatives wird beseitigt, positive Aspekte des Erlebens werden in überstarkem Maße betont; Angst, Schmerz und psychisch Belastendes verliert an Bedeutung; Euphorie, bei schneller Wirkstoffanflutung orgastisches Hochgefühl, Zusammenballung positiver Erlebnisinhalte in kürzester Zeit, überwältigendes Gefühl; Wärme, Wohlbehagen, BewusstseinseintrübungSchläfrigkeit, Bewusstseinseintrübung, Lähmung des Atemzentrums (stark erniedrigte Atemfrequenz), Pupillenverengung (Miosis), Lähmung der Darmbewegung (Verstopfung), Verengung der Ringmuskel (Blasenmuskel), Harnverhaltung, Gefäßerweiterung, Übelkeit, Erbrechen

Zentralerregende Stoffe (Cocain, Amphetamine, Ecstasy, Psychostimulantien (z.B. Captagon)

RAUSCHMITTELWIRKUNGENNEBENWIRKUNGEN
Euphorische Erlebnisumwandlung, Antriebssteigerung (mit anfänglicher Leistungssteigerung), Unterdrückung von Müdigkeit und Hunger, Hellwachheit, Umtriebigkeit, Bewegungsdrang Rededrang, OmnipotenzgefühlSituationsverkennung, Selbstüberschätzung, Pupillenerweiterung (Mydriasis), Mundtrockenheit, Muskelzittern, Muskelkrämpfe, Erhöhung der Körpertemperatur, Blutdruckerhöhung, depressive Verstimmung bis Panik, Auslösung von Psychosen, optische und taktile Wahnvorstellungen, Halluzinationen

Halluzinogen wirkende Stoffe (z.B. LSD)

RAUSCHMITTELWIRKUNGENNEBENWIRKUNGEN
Illusionäre Verkennungen, Verlust zielgerichteten Denkens, Auflösung des Raum- und Zeiterlebens, Verschmelzung von optischen, akustischen und Stimmungsreizen, Wandel im Gefühlserleben, Verschmelzungserlebnisse von Körper und Gegenständen, Körperverwandlungen, Krafterleben, OmnipotenzNicht kontrollierbare Aufhebung der Realitätseinsicht mit Panikreaktionen, Omnipotenzreaktionen und Psychosen nach Rauscherlebnissen; „Horror-Trips“, atypische Rauschverläufe

Quelle:

BAST (1997): Drogenerkennung im Straßenverkehr – Schulungsprogramm für Polizeibeamte /CD-ROM: Drogen- und AIDS-Prävention in der Bundeswehr – Drogenprävention – Seminarordner - Drogenwirkungen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. Februar 2009 um 15:24 Uhr
 
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